Wolken, Licht, Erde, Wasser

Die Faszination der Spiegelungen

Meine 4 Elemente

Wolken

Licht

Erde

Wasser



Wie ich arbeite

Mich zieht es immer wieder an Orte, an denen Wasser, Himmel und Erde auf spektakuläre Weise miteinander verschmelzen. Orte, an denen die Weite den Blick öffnet und die Harmonie der Elemente die Enge im Kopf verdrängt.

Augen schließen.
Einatmen. Ausatmen. Lächeln.
Sich fallen lassen.
Die Füße auf der Erde spüren.
Ankommen.

An solchen Orten entsteht dieses besondere Gefühl, zu Hause zu sein. Mit jeder neuen Welle scheint Energie in den Körper zu fließen. Und gleichzeitig darf etwas gehen: Anspannung, Missverständnisse, Sorgen und die Traurigkeit der vergangenen Zeit.

Vielleicht ist es genau das, was das Meer so besonders macht.

Jede Welle, die heranrollt, bringt neue Energie und Lust auf das Leben – auf all das, was man schon lange einmal beginnen wollte. Sie lenkt den Blick wieder auf Ziele und Wünsche, die im Alltagstrott manchmal verloren gegangen sind. Und wenn die Welle zurück ins Meer läuft, nimmt sie Müdigkeit, Zweifel und Ballast mit sich. Welle für Welle. Bis nur noch Leichtigkeit bleibt.

Dieses Gefühl möchte ich mit meinen Bildern weitergeben.

Durch Motive, Tiefe, Farbe und Linienführung versuche ich, beim Betrachter ein Gefühl von Unbeschwertheit, Sanftmut und innerer Ruhe entstehen zu lassen. Ein Gefühl des Loslassens – und gleichzeitig die Zuversicht, am nächsten Tag neu beginnen zu können.

Ohne die Altlasten der vergangenen Zeit.
Ohne Sorgen, Zweifel und Ängste, die uns manchmal festhalten.

Vielleicht auch mit etwas mehr Freundlichkeit gegenüber unseren Mitmenschen.

Denn die Welt dreht sich weiter – ganz gleich, ob wir schlecht gelaunt sind oder freundlich, ob wir uns die Decke über den Kopf ziehen oder uns unseren Sorgen stellen und nach Lösungen suchen.

Ein Lächeln kann etwas verändern.
Lächelnd begegnen wir einem Menschen – und oft kommt ein Lächeln zurück.

Wäre es nicht schön, wenn jeder Mensch von Zeit zu Zeit ans Meer fahren könnte und mit einem Lächeln zurückkäme?

Fotografie als Quelle meiner Bilder

Meine zweite große Leidenschaft ist die Fotografie.

Wann immer sich die vier Elemente zu einem harmonischen Gesamtbild verbinden und mir dieses besondere Gefühl von Wärme, Sanftmut und Weite schenken, halte ich den Moment fest. Manchmal berührt mich ein solcher Augenblick so sehr, dass mir vor Glück die Tränen in die Augen steigen – und natürlich entstehen dabei zahlreiche Fotografien.

Diese Momente sind für mich mehr als Erinnerungen. Sie sind Ausgangspunkt und Inspiration für meine Malerei.

Ich versuche, nicht nur das Gesehene auf die Leinwand zu übertragen, sondern vor allem das Gefühl, das mit diesem Augenblick verbunden war.

Es kann das klare, sanfte Licht eines Morgens sein, wenn die ersten Farben des Sonnenaufgangs den Himmel berühren. Oder die Erde am Abend, die im warmen Rot des Sonnenuntergangs leuchtet und eine tiefe Ruhe und Gelassenheit ausstrahlt.

Manchmal ist es ein atemberaubender Weitblick, der mich innehalten lässt und mir die Großartigkeit unserer Welt vor Augen führt.

Aus solchen Momentaufnahmen entstehen meine Gemälde.

Ich male sie in ruhiger Atmosphäre, begleitet von leiser Musik. Dabei versuche ich, die Stimmung des ursprünglichen Augenblicks in Farbe, Tiefe und Linienführung einfließen zu lassen.

So werden aus flüchtigen Momenten bleibende Bilder.

Sehnsuchtsorte auf Leinwand.

Orte, die man immer wieder betrachten kann und die etwas in uns auslösen: die Erinnerung an Wärme, Weite, Freiheit und die sanfte Gelassenheit eines besonderen Moments.

Mein Wunsch ist, dass diese Gefühle nicht nur in mir lebendig bleiben.

Ich möchte sie mit meinen Bildern weitergeben.

Dass man innehält, wenn man sie betrachtet.
Dass der Atem für einen Moment ruhiger wird.
Dass Gedanken leichter werden.

Und dass man vielleicht für einen kleinen Augenblick das Gefühl hat, selbst dort zu sein:

am Meer, unter weitem Himmel, mit beiden Füßen auf der Erde – frei, leicht und ganz bei sich.